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Zeitleiste Kaiser Maximilian I. (Haupttext)

Kaiser Maximilian I.

Kaiser Maximilian I. und seine zwei Gattinnen (Habsburgerstammbaum in Schloss Tratzberg)

 

Kaiser Maximilian I.
Kaiser Maximilian I. (Kunsthistorisches Museum, Wien)
Maria von Burgund (Hofkirche)
Maria von Burgund

Pfeil Kaiser Maximilian I. war der Sohn von Kaiser Friedrich III. und übernahm Tirol von seinem Verwandten Erzherzog Sigmund dem Münzreichen. Der Kaiser hatte keinen festen Regierungssitz und keine Hauptstadt. Besonders gerne kam er nach Tirol, da er hier gut klettern, Pfeil jagen und fischen konnte.

Jagdszene
Maximilian als Jäger
 
Bergbau in Schwaz
Bergbau in Schwaz
 
Salz in Hall
Salzbergwerk in Hall
 

Durch den Erwerb der drei Gerichtsbezirke Kufstein, Kitzbühel und Rattenberg sowie des Pustertals mit Lienz konnte Maximilian Tirol stark vergrößern. Von besonderer Bedeutung für ihn war der Reichtum des Landes, vor allem durch den Pfeil Silber- und Kupferabbau in Schwaz. Maximilian hatte ständig Geldprobleme und sah Tirol als eine wichtige Geldquelle an. Auch Hall war mit der Pfeil Salzgewinnung, der Innschifffahrt und der Münzprägung eine bedeutende Stadt. In der Grenzstadt Pfeil Kufstein ließ der Kaiser eine mächtige Festung erbauen, nachdem er die alte Burg in Trümmer geschossen hatte.

Festung Kufstein
Festung Kufstein
 
Maria von Burgund
Maria von Burgund (Kunsthistorisches Museum, Wien)
Philipp der Schöne
Philipp der Schöne (Kunsthistorisches Museum, Wien)
 
Margarethe
Margarethe (Kunsthistorisches Museum, Wien)
 
Bianca Maria Sforza
Bianca Maria Sforza (Kunsthistorisches Museum, Wien)
 

Der Kaiser war in erster Ehe mit der reichen Pfeil Maria von Burgund verheiratet, die ihm zwei Kinder schenkte: Pfeil Philipp der Schöne und Pfeil Margarethe. Philipp der Schöne war mit Johanna der Wahnsinnigen von Spanien verheiratet. Maria von Burgund starb nach fünf Jahren Ehe bei einem Jagdunfall, was Maximilian sehr unglücklich machte. Sie war nie in Österreich, hat Tirol nie gesehen. Eine zweite Ehe ging er mit Pfeil Bianca Maria Sforza aus Mailand ein, die er jedoch nicht liebte. Sie wohnte in der Innsbrucker Hofburg und ist in Stift Stams im Oberinntal bestattet. Da sie keine Kinder bekommen konnte, war sie sehr unglücklich. Ihr Wappen zeigte eine Schlange mit einem Kind.

Doppelköpfiger Kaiseradler
Kaiseradler - Goldenes Dachl in Innsbruck
 

Wichtig war für Maximilian der Gedanke, nach seinem Tod nicht in Vergessenheit zu geraten. Deshalb ließ er Bauwerke errichten, Porträts malen, Pfeil Wappen anbringen und dachte auch an ein großes Grabmal. Doch sagte er nie, wie dieses aussehen und wo es stehen sollte. Bevor der Kaiser 1519 schon sehr krank in Wels in Oberösterreich starb, bestimmte er in seinem letzten Testament als seine Begräbnisstätte die Pfeil Burgkapelle von Wiener Neustadt südlich von Wien.

Burgkapelle in Wiener Neustadt
Burgkapelle in Wiener Neustadt
 
Hofkirche in Innsbruck
Hofkirche in Innsbruck
 
Bianca Maria Sforza (Hofkirche)
Bianca Maria Sforza
Leeres Grabmal (Kenotaph) Maximilians in der Hofkirche
Kenotaph (leeres Grabmal) in der Hofkirche

Maximilian gab den Auftrag zum Guss überlebensgroßer Bronzestatuen. Sein Enkel Kaiser Ferdinand I. bestimmte Jahrzehnte nach dem Tod Maximilians den Bau einer Grabeskirche in Innsbruck, so entstand die Pfeil Hofkirche. Die 28 Schwarzen Mander, es sind allerdings auch Frauen darunter, umstehen das leere Grabmal. Viele von ihnen sind Mitglieder der Familie Habsburg: Maximilians Urahne König Rudolf I. von Habsburg, Maximilians zwei Frauen Pfeil Maria von Burgund und Pfeil Bianca Maria Sforza, sein Vater Kaiser Friedrich III., seine Vorgänger in Tirol Herzog Friedrich IV. mit der leeren Tasche und Erzherzog Sigmund der Münzreiche u. a.

Leeres Grabmal Maximilians - Relief mit der Eroberung der Festung Kufstein
Hofkirche Relief Eroberung Kufstein

Auf dem Pfeil Kenotaph (Bezeichnung für ein leeres Grabmal) kniet der betende Kaiser. Das Grabmal ist von Pfeil 24 Marmorreliefs umgeben, die wichtige Ereignisse aus seinem Leben zeigen, etwa die Hochzeit mit Maria von Burgund und die Eroberung von Kufstein.

Turnierszene
Turnierszene (Freydal, Kunsthistorisches Museum, Wien)
Tanzfeste - Moreskentänzer am Goldenen Dachl in Innsbruck
Moreskentänzer (Goldenes Dachl, Innsbruck)

Speziellen Bezug hatte der Fürst zu Innsbruck. Die Stadt stellte ein Zentrum des Nord-Süd-Verkehrs (von Deutschland über den Brennerpass nach Italien) und des West-Ost-Verkehrs (von Wien über den Arlberg nach Vorarlberg und Südwestdeutschland) dar. Hier schuf Maximilian den Mittelpunkt seiner Behörden und Verwaltung. War Maximilian in der Stadt, ging es hoch her: Pfeil Turniere, Pfeil Tanzfeste, Maskenfeste und Musikveranstaltungen.

Goldenes Dachl in Innsbruck
Goldenes Dachl in Innsbruck
Einstiger Wappenturm in Innsbruck
Wappenturm
Altstadthäuser in Innsbruck
Altstadthäuser in Innsbruck

In Innsbruck ließ Maximilian das berühmte Pfeil Goldene Dachl mit seinen 2657 vergoldeten Kupferschindeln sowie den Pfeil Wappenturm am Ausgang der Altstadt zur heutigen Hofkirche errichten und zahlreiche Pfeil Altstadthäuser umbauen. Im Zeughaus an der Sill legte er ein großes Waffenlager an. In der Umgebung der Stadt gab es mehrere Gusshütten zur Herstellung von Pfeil Geschützen und der Schwarzen Mander.

Geschütz
Geschütz (Zeughausbuch, Kunsthistorisches Museum, Wien)

Als Herrscher am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit wird Maximilian gerne als „der letzte Ritter und der erste Kanonier“ bezeichnet.

Tiroler Landlibell
Tiroler Landlibell (Tiroler Landesarchiv, Innsbruck)
 

Im Jahre 1511 gab er das Pfeil Landlibell heraus, In diesem Wehrgesetz stand, dass die Tiroler nur ihre eigene Heimat verteidigen mussten.


Zusatzinformation
Pfeil Maria von Burgund - erste Gattin Maximilians
Pfeil Bianca Maria Sforza - zweite Gattin Maximilians
Pfeil Bedeutung Tirols für Maximilian
Pfeil Vergrößerung Tirols unter Maximilian
Pfeil Die Kaiserkrönung Maximilians im Dom zu Trient

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