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Zeitleiste Nord- und Osttirol nach 1919 bis heute
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Nord- und Osttirol nach 1919

Skizze Nachfolgestaaten Mit dem Zerfall der Österreichisch-ungarischen Monarchie entstanden die drei Nachfolgestaaten Österreich, Tschechoslowakei und Ungarn. Die übrigen Gebiete kamen zu Polen, Jugoslawien, Rumänien und Italien. Die Italiener konnten die Brennergrenze durchsetzen. Südtirol und das Trentino wurden ein Teil Italiens, Nord- und Osttirol blieben bei Österreich.

Die Mehrheit der Bevölkerung Nord- und Osttirols wünschte einen Anschluss an Deutschland, was jedoch verboten wurde. Die wirtschaftliche Situation nach dem Ersten Weltkrieg sah sehr schlecht aus, die politische Lage war unsicher. Geldentwertung und Hungersnot machten das Leben beschwerlich. Achenseekraftwerk in Jenbach

Wichtige Vorhaben waren

  • der Bau von Speicherkraftwerken (Achenseekraftwerk in Jenbach)
  • die Förderung des Tourismus (Seilbahnbau)
  • die Erschließung der Täler durch Straßen.

1938 besetzte der deutsche Diktator Adolf Hitler Österreich, 1939 begann der Zweite Weltkrieg. 1945 befreiten die Amerikaner Tirol, der Krieg war zu Ende. Von 1945 bis 1955 war Nordtirol von den Franzosen und Osttirol von den Briten besetzt.

Durch die vielen Kriegszerstörungen setzte ein groß angelegter Wiederaufbau ein: Straßen, Brücken, Industrieanlagen, Wohnhäuser etc. wurden renoviert oder neu gebaut.

Brennerautobahn mit der Europabrücke Eduard Wallnöfer (Foto Mieming-plus, Online Magazin)

Langsam ging es der Bevölkerung besser, der wirtschaftliche und soziale Aufschwung des Landes begann. Durch den Bau von Straßen, Autobahnen (Inntal- und Brennerautobahn mit der Europabrücke) und Tunnels (Arlbergtunnel und Felber Tauern) wurde die Erschließung des Landes gefördert. Zahlreiche kleine Bergdörfer entwickelten sich zu Tourismusorten. Fabriken wurden neu errichtet und Speicherkraftwerke (Zillertal, Sellrain, Kaunertal) zur Stromgewinnung gebaut. Besondere Verdienste für das Land erwarb sich Landeshauptmann Eduard Wallnöfer. Flammenschalen bei der Bergiselschanze (Olympische Winterspiele)

Durch seine Lage in den Alpen ist Tirol aber auch in mancher Hinsicht gefährdet: Abgase, Luftverschmutzung, Lärm und Verkehrsstaus. Durch die Erschließung mit Schipisten sind oft schwere Eingriffe in die Natur notwendig, weshalb Naturschutzmaßnahmen vorrangig sind.

Als besonders wichtige Ereignisse sind die Olympischen Winterspiele in Innsbruck in den Jahren 1964 und 1976 sowie die Gründung der Diözese Innsbruck im Jahre 1964 zu nennen.

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