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Zeitleiste Tirol um 1000
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Tirol ab 1000 nach Chr.

Das „Land im Gebirge“, wie Tirol damals bezeichnet wurde, bestand aus verschiedenen Grafschaften und gehörte großteils zum Herzogtum Baiern.

ReisendeDurch die Alpen in Tirol führte entlang der Täler von Inn, Etsch und Eisack eine der Hauptverbindungen von Mitteleuropa nach Südeuropa. Vor allem Fernpass, Reschenpass und Brennerpass stellten wichtige Übergänge dar, die auch im Winter passierbar waren. Über Jahrhunderte zogen die deutschen Könige mit großem Gefolge zur Kaiserkrönung zum Papst nach Rom und mehr als die Hälfte dieser Reisen führte durch Tirol. Der Kaiser war der oberste weltliche Herr. Es gab nur einen Kaiser, jedoch mehrere Könige in Europa. Auch Händler, Kaufleute und Pilger benutzten diese Verkehrswege.

Tirol als Transitland

MitraDamit diese Routen in sicheren Händen waren, verliehen die deutschen Könige die wichtigsten Landesteile an die Bischöfe von Trient und Brixen, die ihnen treu ergeben waren. Diese Bischöfe wurden damit auch weltliche Fürsten und trugen den Titel Fürstbischof. Allerdings verwalteten sie die ihnen verliehenen Gebiete nicht selbst, sondern verliehen sie weiter an verschiedene Grafenfamilien, die ihnen als Schutzherren (Vögte) dienten. Im Laufe der Zeit rissen diese Grafen die Gebiete an sich, vererbten sie weiter und vergrößerten sie sogar. Die Bischöfe wehrten sich heftig dagegen, was zu gewalttätigen Konflikten mit den Grafen führte.

Die wichtigsten drei Familien waren die Grafen von Andechs, Eppan und Tirol. Die größte Bedeutung erlangten die Grafen von Tirol.

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